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Hoch hinauf und tief hinunter - Mythos Schwäbische Alb

Sie gilt als karg und schroff und ist bekannt für ihre Unterwelt: die Schwäbische Alb mit ihren Wacholderheiden, Felsen, Tälern und tiefen Höhlen. Wo einst Saurier und später Steinzeitmenschen ihre Spuren hinterlassen haben, kann man sich heute herrlich erholen und das Leben genießen. Die einzigartige Vielfalt hat auch die UNESCO überzeugt: Sie hat die Region als Biosphärengebiet und Geopark ausgezeichnet.

Wer die mittlere Alb zwischen Münsingen und Sonnenbühl besucht, startet mit einem Highlight: Hoch droben über dem Echaztal thront malerisch Schloss Lichtenstein. Man kann das Märchenschloss, das nach einer Romanvorlage erbaut wurde, wandernd vom Tal aus erreichen oder bequem mit dem Auto. Wer lieber in den Untergrund steigt, findet ganz in der Nähe die Nebel- und die Bärenhöhle. Beide Tropfsteinhöhlen können besichtigt werden. Auch die tiefste Schachthöhle, die längste begehbare Höhle und die einzige Höhle Deutschlands, die man mit dem Boot befahren kann, liegen auf der Alb.

Schützen, was man liebt

Vor elf Jahren hat die UNESCO die Schwäbische Alb als Biosphärenreservat ausgezeichnet. 2016/2017 hat das Gebiet zusätzlich den Bundeswettbewerb „Nachhaltige Tourismusdestinationen“ gewonnen. Natur schützen und Natur nützen ist die Idee der Biosphärengebiete. Die Menschen dürfen und sollen die einzigartige Natur aktiv erleben und sogar bewirtschaften. Denn nur was man kennt und liebt, schützt man auch. So kann man auf der Schwäbischen Alb seltene Tiere und Pflanzen und unterschiedliche Kulturräume entdecken. Eine weitere Auszeichnung kam im vergangenen Jahr dazu: Das Große Lautertal wurde 2019 als "Deutschlands Naturwunder" ausgezeichnet. Auf dem rund 37 Kilometer langen Weg der Lauter vom Quelltopf im Hof der ehemaligen Klosteranlage Offenhausen bis hin zur Mündung in die Donau zwischen Ober- und Untermarchtal liegen viele Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele. Hier lässt es sich herrlich wandern, Rad fahren, segelfliegen oder klettern. Museen und Burgen laden zu einem Besuch ein. Pferdeliebhaber zieht es zum Haupt- und Landesgestüt Marbach, das mit über 500 Jahren das älteste Gestüt Deutschlands ist.
Am Rand des Biosphärengebiets befindet sich der Golfplatz Reutlingen-Sonnenbühl. Wer hier spielt, erlebt die typische Natur der Alb , denn der Club hat sich zur Aufgabe gemacht, die regionale Landschaft zu schützen und fördern. Nach der Runde bietet sich eine wohltuende Zeit in den Alb-Thermen in Bad Urach oder ein Abstecher zur OUTLETCITY Metzingen an - Bummeln wird dort zum Shopping-Erlebnis.

Alte Rassen neu entdeckt

Doch was wäre ein Besuch auf der Schwäbischen Alb ohne den Genuss der regionalen Köstlichkeiten? Ganz typisch ist das Lamm. Schließlich leisten die Schafherden einen großen Beitrag zur Landschaftspflege. In ihrem Fell transportieren sie Pflanzensamen und Insekten. Sie halten das Gras kurz und tragen mit ihrer Anwesenheit zu einer urwüchsigen, naturverbundenen Lebensweise bei. Genauso wie die Albbüffel oder Albschnecken – alte Rassen und Sorten, die wiederentdeckt wurden und seitdem, wie auch die Alblinsen, für den Genuss auf der Schwäbischen Alb stehen. Dazu zählen übrigens auch die Produkte aus dem Streuobstparadies. Das liegt streng genommen nicht auf, sondern am Fuße der Alb. Mit über  26.000 Hektar Fläche ist es eine der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas. Über 1,5 Millionen Bäume liefern Äpfel, Birnen und Zwetschgen, die man dann in Brennereien und Mostereien, bei Direktvermarktern und auf Märkten probieren und kaufen kann. Im Frühling verwandeln die blühenden Bäume die Region in ein „Schwäbisches Hanami“ – von wegen, die Alb ist karg und schroff!

Mehr zur Region

Informationen rund um die Tourismusregion Mythos Schwäbische Alb gibt es hier.

Infos und Tipps

Weitere Infos und Tipps rund um die Themen "Schlafen & Genießen" und "Sehenswertes & Erleben" finden Sie in unserem Magazin GOLFLand Baden-Württemberg.

 

Schafe halten die Heidefläche offen, © Mythos Schwäbische Alb

Das Märchenschloss Lichtenstein thront über dem Echaztal; © Mythos Schwäbische Alb

Linsen und Spätzle, © Mythos Schwäbische Alb

Eindrucksvoll: Tropfsteine in der Nebelhöhle, © Mythos Schwäbische Alb